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24.06.2016 11:12

Wie kann man einen Umbau finanzieren?

Finanzierung von Renovierungen und Modernisierungen

Finanzierung von Umbaumaßnahmen: Ein Überblick auf BauLokal.de. Foto © birgith/pixelio.de

Finanzierung von Umbaumaßnahmen: Ein Überblick auf BauLokal.de. Foto © birgith/pixelio.de

Sogar ein selbst entworfenes und gebautes Traumhaus benötigt nach einigen Jahren eine Renovierung oder Modernisierung. Für Immobilienbesitzer stellt sich also nicht die Frage, OB in eine Renovierung investiert werden sollte - sondern eher WANN. Die Kosten dafür können schnell die Haushaltskasse sprengen und auch kleine Ersparnisse auffressen. Umso wichtiger ist es, sich vorab gründlich über mögliche Finanzierungsformen und deren Konditionen zu informieren, um unnötige Zusatzkosten zu vermeiden. 

Renovieren und modernisieren - wann lohnt sich das?

Renovierungen und Modernisierungen müssen nicht erst nach Jahrzehnten anfallen - manchmal wird ein Umbau schon wenige Jahre nach Einzug fällig. Zu den typischen Gründen dafür zählen beispielsweise:

  • geänderte Vorlieben und Geschmäcker
  • geänderte Familien- und Wohnverhältnisse (z.B. Nachwuchs, Betreuung von Angehörigen)
  • andere Anforderungen aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen (z.B. infolge eines Unfalls)
  • andere Anforderungen aufgrund von Alterserscheinungen (z.B. Nutzung von Gehhilfen)
  • angestrebter Verkauf
  • Maßnahmen zur Energieeinsparung

Aus Sicht der Bewohner lohnt sich ein Umbau in diesen Fällen immer, erhöht die Renovierung doch den Wohnkomfort und passt die baulichen Gegebenheiten an veränderte Umstände an. Ist ein Verkauf geplant, richtet sich der Umfang der erforderlichen Arbeiten nach dem allgemeinen Zustand der Immobilie und ihrer ursprünglichen Ausstattung. Soll Energie eingespart und ggf. alternative Energiequellen genutzt werden, ist es oftmals notwendig, Fußböden, Fenster, Türen und Dächer zu prüfen und ggf. zu ersetzen bzw. zu dämmen, um die angestrebten energetischen Maßnahmen effektiv gestalten zu können.

Renovierungskosten nicht unterschätzen

Finanzierung einer Fassadensanierung sollte man nicht unterschätzen. Foto: Pixabay.de/CC0 Public Domain

Finanzierung einer Fassadensanierung sollte man nicht unterschätzen. Foto: Pixabay.de/CC0 Public Domain

Die meisten Immobilienbesitzer sind in Sachen Renovierung auf Fachleute angewiesen - besonders dann, wenn energetisch saniert werden soll. Fachwissen, zeitlicher Aufwand und Material schlagen sich in den durchaus hohen Kosten für einzelne Umbaumaßnahmen nieder. So kann eine Dachdämmung (je nach Dach und dessen Größe) um die 15.000 Euro kosten - ebenso viel wie beispielsweise ein Heizungsaustausch oder eine altersgerechte Sanierung. Ein Fensteraustausch liegt preislich (je nach Region, Fensterfläche und Fensterart) bei etwa 12.000 Euro, eine Wanddämmung sogar bei rund 20.000 Euro.

Renovierung clever finanzieren

Angesichts dieser Kosten wundert es kaum, dass immer mehr Immobilienbesitzer ihren Umbau finanzieren. Dabei gilt: Wer sich vorab über unterschiedliche Finanzierungsarten, Anbieter und Fördermöglichkeiten informiert, kann bares Geld sparen. So ist es beispielsweise bei Maßnahmen zur energetischen Sanierung oder zum altersgerechten Umbau möglich, einen sehr günstigen und mit Zuschüssen ausgestatteten Förderkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu beantragen.

Auch der Gang zur Bank, die bereits Finanzierungspartner beim Immobilienkauf war, kann sich eine Anfrage lohnen. In vielen Fällen reicht die bereits eingetragene Grundschuld für ein Renovierungsdarlehen aus, sodass der Kredit schnell, unkompliziert und zu relativ günstigen Konditionen gewährt werden kann.

Bausparverträge kommen bei Immobilienbesitzern zunehmend wieder in Mode, um sich vergleichsweise günstig Darlehen zur Renovierung und Sanierung zu sichern.
Zu den aktuell günstigsten Finanzierungsarten zählt der Raten- oder Privatkredit, der von Banken ebenso ausgegeben wird wie von Finanzierungsplattformen wie smava.de. Angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus sind diese Kredite noch immer sehr günstig zu haben und werden in der Regel auch in Höhen gewährt, die für eine Renovierung ausreichen.

Ein Privatkredit wird übrigens nicht nur an Privatleute vergeben - er kann auch VON Privatleuten vergeben werden. In diesem Fall spricht man allerdings eher von einem Kredit von privat, bei dem ein oder mehrere private Geldgeber einen Antragsteller bei der Realisierung eines Projektes unterstützen. Der an das Crowdfunding angelehnte Kredit von privat ist vor allem dann eine interessante Alternative zum klassischen Ratenkredit, wenn relativ kleine oder besonders hohe Summen zum Umbau benötigt werden oder wenn sich ein klassisches Geldinstitut einer Finanzierung verweigert. 

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