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Gebäudecheck 2019

Vorsorge besser als wildes Sanieren

 

Mit Gebäuden ist es wie bei uns Menschen: Frisch auf der Welt ist in der Regel alles geschmeidig, aber ab einem gewissen Alter kommen die „Wehwehchen“. Wir Sauerländer lassen unsere Gesundheit ab einem gewissen Alter in sogenannten „Checkups“ überprüfen. Das ist auch bei Gebäuden möglich. „Ob feuchte Wände oder schlecht gedämmte Gebäudehülle - unsere Diagnoseverfahren sind die Basis für ein solides Sanierungskonzept“, erklärt uns Daniel Hauke, Sachverständiger für Bautenschutz und Bausanierung aus Meschede-Klause. 

Mikrowellenmessung

Feuchtigkeit in Bauteilen kann erhebliche Schäden verursachen, deren Ursache und Auswirkungen sehr vielfältig sind. In der Regel sind die Kosten für die Schadensbeseitigung umso höher, je später geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Mit einem speziellen Mikrowellenmessgerät sind Fachleute wie der Sauerländer Daniel Hauke heute in der Lage, zerstörungsfreie Messungen am Gebäude durchzuführen, um eine genaue Schadensursache zu finden. Durch diese „Messungen im Rasterverfahren“ kann eindeutig geklärt werden, ob es sich um Kondensatfeuchte, aufsteigende Feuchtigkeit, hygroskopische Feuchte oder um einen Feuchtigkeitsschaden durch eine defekte Außenabdichtung handelt. So kann schon im Vorfeld eine unnötige Sanierungsmaßnahme ausgeschlossen werden!

Thermografie und Datenlogger

Thermografieuntersuchungen dienen der Beurteilung von Gebäudehüllen. Anhand der Oberflächentemperaturen werden Informationen über die Baukonstruktion und deren bauphysikalische und energetische Qualität gewonnen. Wärmebrücken, Luft-Leckagen und Durchfeuchtungen können mithilfe der Thermografieanalyse gefunden werden.

Manchmal ist eine Ursache gar nicht technischer Natur, sondern wird z.B. durch falsches Heiz- und Lüftungsverhalten verursacht. Um diesen Tatsachen auf den Grund zu gehen, werden sogenannte „Datenlogger“ eingesetzt. „Mit unserem Datenlogger sind wir in der Lage, Messdaten im Gebäude, wie etwa die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchte, über mehrere Wochen aufzuzeichnen. Nach diesem Zeitraum werden die Daten ausgewertet und man kann dann z.B. Rückschlüsse auf den Luftwechsel, das Heizverhalten und viele andere Aspekte ziehen“, so Hauke über den Einsatz der Datenlogger. Diese Daten können, je nach Fall, entscheidend für ein Sanierungskonzept sein.

 

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