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Das Schild an der Straße im Sauerland

Dass die Bautenschutz Schrewe UG nach Olsberg-Wiemeringhausen gezogen ist, war reiner Zufall

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Markus Schrewe von Bautenschutz Schrewe fand die neue Immobilie in Olsberg rein zufällig. Foto: Inga Bremenkamp

 

Von Inga Bremenkamp

„Ich habe im Vorbeifahren ein Verkaufsschild an der Straße stehen sehen. Als ich wieder zu Hause war, habe ich es sofort meine Frau erzählt und bin mit ihr noch einmal nach Wiemeringhausen gefahren. Irgendwie hatte ich direkt ein gutes Gefühl. Dass wir mit den ehemaligen Eigentümern, die gerade von einem Spaziergang nach Hause gekommen waren, ins Gespräch gekommen sind und uns die Immobilie direkt von innen haben anschauen konnten, war reiner Zufall“, erinnert sich Markus Schrewe an seine erste Begegnung mit den Vorbesitzern der heutigen Schrewe-Räumlichkeiten. 

Die Suche nach dem neuen Heim

„Wenn Du so etwas suchst, dann findest Du nichts. Ich habe jahrelang nach einer Immobilie gesucht und bin jetzt total glücklich über die neuen Räumlichkeiten. Genau so hätte ich es mir gebaut. Jetzt hab ich dieses Thema endlich aus dem Kopf und kann mich wieder auf andere Dinge konzentrieren“, erzählt Markus Schrewe. Angefangen hat der Geschäftsführer des Bautenschutzbetriebes vor zwanzig Jahren alleine in der Garage seiner Eltern in Ostwig. „Ich hoffe, dass dies hier der letzte Umzug meiner Firma war. Wir waren zwischendurch in Nuttlar, dann noch einmal in einer Scheune in Ostwig und zuletzt in Bestwig. Diesmal sind die Räumlichkeiten zum ersten Mal nicht angemietet und weiter ausbaubar“, erklärt der studierte Bauingenieur, der mit seinem Betrieb weiter wachsen will. 

Das neue Heim von Bautenschutz Schrewe in Olsberg-Wiemeringhausen. Foto: Inga Bremenkamp

Kompetenz und viel Fachwissen

Hinter dem Begriff ‚Bautenschutz‘ versteckt sich grundsätzlich ein großes Feld, weshalb die Antwort auf die Frage, was Markus Schrewe und seine Mitarbeiter eigentlich genau machen, nicht gleich auf der Hand liegt. „Es gibt immer wieder Personen in der Nachbarschaft, die bis heute nicht wissen, wofür ‚Bautenschutz Schrewe‘ tatsächlich steht. Den Firmennamen gibt’s genau so schon seit 20 Jahren – den ändert man also nicht mehr. Im Grunde kümmern wir uns um feuchte Wände und feuchte Keller. Wir dämmen Gebäude von innen und außen, beseitigen Schimmelpilze und sind bei Wasserschäden zur Stelle“, erklärt der 50-Jährige aus Ostwig, der mit seiner Firma im Sauerland ein Alleinstellungsmerkmal hat. „Ich habe mich schon im Studium für Schäden am Gebäude interessiert. Ich helfe den Leuten einfach gerne, indem ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern Maßnahmen ausarbeite, die den Schaden beheben können“, sagt Markus Schrewe, dessen Team aus Maurern, Malern und einem Allrounder besteht, der selbst auch fliesen kann. „Das, was wir machen, machen nur ganz wenige in Deutschland. Man braucht eine gewisse Kompetenz und viel Fachwissen. Da reicht es nicht aus, ‚nur‘ Maurer zu sein. Wir sind richtige Experten, was feuchte Wände und Wasserschäden angeht“, versichert der gebürtige Sauerländer, der mit seiner Firma eine Marktlücke geschlossen hat. 

Feuchte Wände, feuchte Keller im Sauerland

Die fünfköpfige Firma aus Wiemeringhausen legt dazu die betroffenen Stellen frei, trocknet die Wände und stellt sie wieder so her, wie sie vor dem Schaden waren. „Für uns geht’s immer darum: Wo kommt die Feuchtigkeit her und warum. Wir suchen immer die Ursache, haben dazu viele verschiedene Messgeräte und führen auch Salzanalysen durch. Klar ist, dass da, wo Leute irgendetwas zusammenfügen, auch etwas kaputtgehen kann. In der Regel klappt’s mit dem Bauen zwar, aber hier und da gibt es eben Schäden. An diesen Stellen helfen wir dann gerne weiter“, erklärt der zweifache Familienvater. 

 

 

„Im Grunde kümmern wir uns um feuchte Wände und feuchte Keller. Wir dämmen Gebäude von innen und außen, beseitigen Schimmelpilze und sind bei Wasserschäden zur Stelle.“

Markus Schrewe 

 

Der Bautenschutz-Profi im Sauerland: Markus Schrewe aus Olsberg-Wiemeringhausen. Foto: Inga Bremenkamp

 

Kunden, die am Liebsten gar keine wären

Das Besondere an den Kunden der Bautenschutzfirma ist, dass sie am liebsten gar keine Kunden des Betriebs wären. Das ist kompliziert und ganz anders als beispielsweise bei Kunden eines Bäckers, die sich auf ihren Kaffee und ihr Brötchen freuen. „Natürlich möchte so gesehen keiner etwas mit uns zu tun haben. Weil das immer bedeutet, dass ein ungeplanter Schaden vorliegt. Eine feuchte Wand ist furchtbar ärgerlich. Wir versuchen unsere Kunden immer sehr eng zu betreuen, zu beraten und davon zu überzeugen, dass unsere Maßnahme Erfolg haben wird und die Bausubstanz dadurch geschützt wird“, erklärt Markus Schrewe, der froh ist, dass er seit Anfang September in einem tollen Büro mit angrenzenden Lagerräumen sitzt.  

Viel Charme und Charakter

„Wir gehen gerade doppelt so gerne arbeiten“, betont der Geschäftsführer und grinst. Das neue Büro hat so viel Charme, dass man am liebsten gleich einziehen würde. Markus Schrewe ist entsprechend stolz auf die neuen Wände, die er sein Eigen nennen darf - und das nur, weil er an diesem einen Tag mit offenen Augen durch Wiemeringhausen gefahren ist und an der Winterbergerstraße das Schild mit der Aufschrift hat stehen sehen: ‚Zu verkaufen‘. 

 

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Fotogalerie

  • Markus Schrewe von Bautenschutz Schrewe fand die neue Immobilie in Olsberg rein zufällig. Foto: Inga Bremenkamp
  • Das Haus an der Straße in Wiemeringhausen: Das neue Zuhause von Bautenschutz Schrewe. Foto: Inga Bremenkamp
  • Bautenschutzprofi im Sauerland: Markus Schrewe. Foto: Inga Bremenkamp

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